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tägliches literarisches Blogjournal mit Lyrik und Prosa

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Top-Posts

  • Eva Schwarz: Morgen schon

    28 Juli 2008

    Morgen schon werden alle Sorgen verfliegen. Um dich herum alles sanft und weich wie dieser Glockenklang. Verflogen die Furcht stark wirst du sein und so sicher die süßen Erinnerungen und dieser Glockenklang. Vertrieben die Gespenster nur helles Licht...

  • Slov ant Gali "Die sieben Kugeln" (31)

    28 Juli 2008

    Ausgeschlafen hatten wir nicht, morgens um halb fünf. Aber wir zogen weiter und ich fand immer wieder Schleichpfade. Jule ahnte kaum, wie weit es noch war. Fragen mochte sie auch nicht mehr. Trottete einfach mit. Wunderte sich, als wir in Karow direkt...

  • Orangenscheibentanz

    09 Juni 2008

    Kaum hörbar säuselt der Player Musik. Orangenscheiben tänzeln dazu in Gläsern mit sprudelndem Sekt. Deine Augen glänzen im Kerzenschein. Ziehst mich an Dich, stößt mich zurück, hab´Dich schon fast ausgeleckt, dringe wieder in Dich ein. Endlos, scheint...

  • Schweißtropfenfall

    06 Juni 2008

    Liegend auf dem Rücken-ich, die Arme ausgebreitet wie Schwingen, die Beine geschlossen- verliebt, verzaubert, verrückt, verschossen. Sitzend auf mir- Du, die Haare zerzaust- Löwenmähnen gleich, die Beine gespreizt- versunken, trunken, verrückt, gereizt....

  • Kamikaze-Regentropfen

    03 Juni 2008

    Kamikaze-Regentropfen stürzen auf längst gefallene Blätter- ein feuchter, bunter Teppich zu Füßen der sommermüden Bäume, den der Wind gewebt. Nur zwei Blätter noch wollen sich vom Ast nicht trennen, sind nicht für den Asphalt bestimmt. Sie tragen unsere...

  • Bei Dir... (aus "Mit Blindenhund durchs Liebesland")

    25 Juni 2008

    Bin bei Dir, wenn Du des Nachts im Schlaf Dich wähnst. Dein Laken liegt zerknittert zwischen Deinen Beinen, unter Deiner Brust und aus dem flachen toten Leinen formt sich nach und nach mein Körper- er läßt sich unter Dir begraben, nicht leblos und nicht...

  • Traumhafte Pilzsuche

    01 Juni 2008

    Sie ging im Walde so für sich hin – das Pilze suchen war ihr Sinn. Da sah sie – oh wie schön – nen Jüngling, lieb, am Wegrand stehn. Der schien ihr wie ein Frühlingshauch… und Pilze suchen wollt er auch. Hey, rief sie gleich, wie ist das fein, am besten...

  • Wir sind....

    31 Mai 2008

    Wir sind zwei Ufer eines Flusses: gleich an Substanz und doch nicht beieinander, solang durch uns das Leben fließt. Erst dann, wenn uns das Wellenspiel nicht mehr formen kann, ausgedörrt bis auf den Grund, rutschen wir, dem Ruf des Windes folgend, der...

  • Fingernagelspitzengänsehaut

    30 Mai 2008

    In Deinen Augen sehe ich das leise Plätschern des Baches, dem der müde Wanderer folgt, unter Bäumen, die gigantisch, gleich Ozeanen nur den stärksten Strahlen der Sonne- schimmernd das Dunkel der Tiefe verraten. In deinen Augen sehe ich das Läuten ferner...

  • Septemberwind

    29 Mai 2008

    Mein Atem wird in Scheiben geschnitten, die dünner und dünner werden- gleich Blättern aus Papier. Die Worte, die ich in den Septemberwind sprach, trägt dieser dann spielend zu Dir. Wenn Du schläfst und der Wind lässt nach, landen Sie auf Deiner nackten...

  • Liebe im Winter

    28 Mai 2008

    Wirbelnd toben draußen Stürme, eisig pfeift der Wind um´s Haus. Schneeumhüllt der Städte Türme keiner wagt sich heut´ hinaus. Ich jedoch geh´ durch den Schnee, halb erfroren meine Hände, spüre kaum noch Ohr und Zeh´, wann hat alles nur ein Ende ? Endlich...

  • Umsonst...

    27 Mai 2008

    Kämm nur Dein Haar und steck es hoch, schminke Dir die Lider noch, zieh das Kleid Dir über. Wehe, ich komme dann nach Haus, schnell, glaub´s nur, kleid ich Dich aus- so hab ich Dich lieber. Aus Deinem Haar - es kitzelt mich, zieht die Hand den Nadelstich,...

  • Was wir uns sind..

    26 Mai 2008

    Will mit Lust Dir Trauer nehmen und weinend Dein Lächeln sehen, möchte stark sein, wenn Du schwach bist und bist Du stärker, ließ ich mich gehen. Wir sind uns alles- gleich und verschieden und jeder dem Anderen was er nicht sein kann, in allen Momenten,...

  • Kontaktanzeige

    25 Mai 2008

    Wo ist der Mensch, In dessen Haut ich Meine Sehnsucht tauche, In dessen Blick die Meere zueinander sinken, Sich Sterne an der Nacht betrinken? Du sollst Ein lächelndes Bewegen, Ein heller Atem Unter gelben Wipfeln sein. Volker Brauer Dieses Gedicht schlug...

  • Kreuzgang neu

    24 Mai 2008

    Ich hatte es für Dich bestellt- geschreinert aus bestem Holz: So groß, so eben, so schwer. Als Ausgleich für jene Last, dich ich solang für Dich getragen, geformt durch Deinen Stolz. Die Nägel für die Ewigkeit ließ ich aus Bronze gießen: So blank, so...

  • Reptil

    23 Mai 2008

    Drachen bin ich, Drachen aus verloren gegangener Zeit. Immer ein Kopf säuft Wasser, ein andrer Feuer speit. Wird ein Haupt abgeschlagen, wachsen zwei neue wieder nach. So strecke ich die Hälse und bleibe zaudernd stehen, an Seen, tausendfach. Welch Kopf...

  • Drachenhaut zweifach

    22 Mai 2008

    Zu dünn schien meine Haut, zu transparent zu sein. Mit jedem Pulsschlag diese Angst, sie könnte mir zerreißen. Ich tötete den Drachen meiner Seele, schlug ihm die Köpfe einzeln ab, mich in dem warmen, zähen Blut ganzkörperlich zu baden. Kein Lindenblatt...

  • Mondstunde

    21 Mai 2008

    Bei uns war in jener Stunde ein Mond - so weiß und nackt und schön wie Du. Er malte Deine Haut transparent und fein durchwirkt mit blauen Adern, wie Flüsse aus dem All gesehen. Wir ließen sie über die Ufer sturmfluten und manche Dämme waren dem Bersten...

  • Klappentext

    21 Mai 2008

    Liebt man(n) mit 50 noch genauso wie als junger Stürmer und Dränger? Schreibt man(n) der Angebeteten ähnliche Gedichte? Wie viele abgestoßene Hörner reibt man(n) sich - oder hat man(n) sich abgestoßen? Oder ist man(n) mit Worten wilder als vorher, wenn...

  • Slov ant Gali, Die sieben Kugeln (38)

    04 August 2008

    Tatjana und Martina, meist Jana und Tina gerufen, hatten Ferien, und Petra hatte sich fest vorgenommen, möglichst viel mit ihnen zu unternehmen. Die Landschaft sah auf der Karte verlockend aus: Rundum Wälder und Seen; Pferde für die Zwillinge wären bestimmt...

  • Slov ant Gali, Die sieben Kugeln (37)

    03 August 2008

    Andauernd wähnte sich Petra kurz vor dem Durchbruch. Es erschien ihr selbstverständlich, dass sie die erste wäre, die die Fähigkeit des menschlichen Gehirns zum kreativen Lernen in die Steuerung komplexer technischer Systeme übertrüge. Und zwar vollständig....

  • Slov ant Gali, Die sieben Kugeln (36)

    02 August 2008

    Wir schwiegen zusammen. Dem Meister strömten die Jünger zu Tausenden zu. Sie verschwenden das letzte Papier für Weltuntergangspamphlete und erklären den Silitbrei zu einer ehrlicheren Welt. Ein Glück, dass ich offenbar noch nicht ganz so abgedreht war....

  • Voller Markierungen

    17 Juni 2008

    Die Liebe ist eine steinalte Eiche. Immer wieder kommt ein schnüffelnder Rüde vorbei und hebt das Hinterbein. Frauchen ist zufrieden und nimmt ihren Liebling wieder heim. Eulenbesetzte Äste knarren im Nachtwind Geschichten. Slov ant Gali

  • Slov ant Gali: Nachgesagt

    17 Januar 2010

    Du bist eine hässliche Eule, sprach der Uhu … und lachte leise. Was Menschen alles glauben. Sie kennen dich nicht. Dann, wie allnächtlich, liebte er sie. (aus "Mit Blindenhund durchs Liebesland")

  • DREI Nummer 837

    22 Oktober 2010

    Aus dem Blog "Planet der Pondos" Ich wurde Gott (167) von Slov ant Gali 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 aus dem Lyrik-Blog Schicksal von Slov ant Gali 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 aus dem Lyrik-Blog Lied vom schwarzen Schaf...