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tägliches literarisches Blogjournal mit Lyrik und Prosa

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Klappentext

Liebt man(n) mit 50 noch genauso wie als junger Stürmer und Dränger? Schreibt man(n) der Angebeteten ähnliche Gedichte? Wie viele abgestoßene Hörner reibt man(n) sich - oder hat man(n) sich abgestoßen? Oder ist man(n) mit Worten wilder als vorher, wenn man die Taten mehr bedenkt? Drei 50jährige mit Biographien, die so unterschiedlich sind wie ihre Temperamente lüften den Vorhang zum Panzerschrank um ihre Gefühle. Herausgekommen sind 50 Gedichte, die nichts auslassen. Zärtlichkeit und Schmerz, Sehnsüchte und Komik, Begehren und Anbetung. Sie widmen sich mal der einen Frau, die ist und war, mal den Frauen, denen sie sich stürmisch ergeben. Gelegentlich aber geben sie zu, im Land der Liebe immer noch einen Blindenhund zu brauchen ...
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B
Sandkörner<br /> <br /> Unsre Lust, sie hüllt uns ein,<br /> wenn wir nur Seele sind,<br /> formt unser beider Körpersein,<br /> das fein zu Sand verrinnt.<br /> <br /> Zwei Körper und nur ein Gewand<br /> von tiefster Zärtlichkeit;<br /> sie rieseln durch des andren Hand,<br /> am Strand der Ewigkeit.<br /> <br /> Das Streben nach der grössten Lust<br /> ist letztlich nur ein Korn, so klein,<br /> gefunden auf des einen Brust,<br /> um auf des andren Strand zu sein.
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