tägliches literarisches Blogjournal mit Lyrik und Prosa
Mein Atem wird in Scheiben geschnitten,
die dünner und dünner werden-
gleich Blättern aus Papier.
Die Worte, die ich
in den Septemberwind sprach,
trägt dieser dann spielend zu Dir.
Wenn Du schläfst und der Wind lässt nach,
landen Sie auf Deiner nackten Haut.
Jedes Wort auf jedem Blatt
wird Zunge, wird Hand , wird Kuß, wird Traum
und scheint Dir längst vertraut.
Ricardo Riedlinger
PS: Auch hier gilt die Anmerkung von gestern: Das Gedicht ist nicht ins Buch aufgenommen worden.