tägliches literarisches Blogjournal mit Lyrik und Prosa
In der verblassenden Szene
des Morgens
will ich den Himmel berühren
Ich stehe ganz still
Aber die driftenden Türme
Wolken im Westwind
Und Mond fährt vorüber
ohne Sternenbegleitung
Steh wie gesagt gänzlich still
starr seh ich hoch
wie die silberne Sichel
Tatsächlich
hinfährt und abwärts
und nahe tritt Blicken
was niemals gedacht war:
Verloren geglaubte Bewegung.
(aus "Fernes Licht")