tägliches literarisches Blogjournal mit Lyrik und Prosa
Einst sah ich
meine Hände Dein Haar öffnen.
Ich tauchte mein Gesicht in diese
seidigen Längen, die immer länger,
immer dichter wurden,
bis sie uns gleich einem Kokon
gänzlich und fest umschlungen hatten.
In ihm ein metamorphosisches
Eins-werden, aus dem eine
neue Seele erwacht.
Ricardo Riedlinger